Versicherungen hat jeder. Dass es in nahezu allen Versicherungsbereichen auch ökologische und
nachhaltige Lösungen gibt, weiß kaum jemand. Hier ein kurzer Blick darauf:

+ Seit 1996 gibt es einen Verein für alternative Anlagekonzepte. Hier finden Sie den Anlagebericht 2014.
+ Die erste Öko-Fonds-Police für die Altersversorgung ist 1995 entstanden.
Damit können seit gut 20 Jahren ökologische und nachhaltige Konzepte für alle Möglichkeiten der
privaten und betrieblichen Altersvorsorge genutzt werden.
+ Seit 2001 gibt es Krankenversicherungen mit Naturheilverfahren und ökologischer Altersrückstellung
+ Selbst im Bereich der Sach- und Haftpflichtversicherungen gibt es ökologische und nachhaltige Lösungen.
+ Außerdem gibt es eine Versicherungsgesellschaft, die ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und
Umweltschutz ist.

Bereits 2008 erhielt dieser Versicherer einen Sonderpreis beim Wettbewerb um den deutschen
Nachhaltigkeitspreis. 2009 wurde erstmals ein Nachhaltigkeitsbericht publiziert. 2015 erhielt
das Unternehmen ein Zertifikat zur nachhaltigen Unternehmensführung vom TÜV-Rheinland.

Die Beitragseinnahmen 2015 betrugen knapp 2 Mrd. €. Eine Steigerung von fast 5 % gegenüber dem
Vorjahr. Die Mitarbeiterzahl blieb nahezu konstant. Dennoch sanken die Verbrauchswerte der
Hauptverwaltung beträchtlich:
• 7,4 % weniger Stromverbrauch in 2015 gegenüber 2014
• 8,4 % weniger Fernwärmeverbrauch
• 13,36 % weniger Wasserverbrauch
• 8,6 % weniger Abfall
• 9,6% weniger Papierverbrauch in Hauptverwaltung und Außenstellen

Damit Sie einen Eindruck davon bekommen, was sich dieser Versicherer für 2016 vorgenommen hat, hier die
Ziele 2016 aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2015:

Ökonomie
Produkte: kontinuierliche Marktanalyse für Bedarf an neuen Versicherungsprodukten. Bei Produktentwicklungen
Prüfung, ob ESG-Themen bei Entwicklungen einfließen können. Folgende Produktinnovationen sollen realisiert
werden:
• Krankenversicherung: Ausbau der Kooperation Johanniter Unfall Hilfe
• Lebensversicherung: Aufwertung der Produktpalette und Erfüllung der Eigenmittelanforderungen
durch das LVRG:
• Änderung der PrivatRente Classic und Einführung der PrivatRente Index
inkl. Realisierung einer digitalen Messe für den Vertrieb zur Reise- und Papiervermeidung
• Sach/Haftpflicht und Kraftfahrt: Angebot eines Probefahrtenschutzes zur Absicherung von
privaten Probefahrten
• Entwicklung und Einsatz eines Fragebogens zur Nachhaltigkeit für die Zusammenarbeit mit (neuen) Dienstleistern
• Prozessoptimierung durch Digitalisierung, z. B. Einsparung von Papier, Druck- und Portokosten
durch Reduzierung von Anschreiben zur Leistungsabrechnung
• Sicherstellung der Servicequalität durch Messung der Kundenerlebnisse

Mitarbeiter
• Gleichstellung von Männer und Frauen in Führungspositionen – Ziel: Drei Prozent für die Ebene
der Hauptabteilungsleiterinnen und 14 Prozent für die Ebene der Abteilungsleiterinnen zum
Stichtag 30. Juni 2017
• Ausbau des Projekts Feedback für Führungskräfte
• Bewertung des Projekts „Mobiles Arbeiten“

Gesellschaft
• Einkauf: Erweiterung der Einkaufsrichtlinie um Menschenrechte
• Berücksichtigung von ESG-Themen auch bei Veranstaltungen
• Fortführung des Wettbewerbs zum Ehrenamt für Mitarbeiter
• Azubi-Sozialprojekt mit Chance!

Umwelt
• Strom: Optimierung der Klimatisierung in den Rechenzentren durch Schrankumbauten /
Konsolidierung und Austausch der optischen Netzwerk-Komponenten
• Papier: Ausbau der papierlosen Prozesse im Rahmen der Digitalisierung
• Abfall: Coffee2Go-Becher aus Pappe mit Kunststoffdeckel werden durch wiederverwendbare
Coffee2GO-Becher ersetzt
• CO2: Sensibilisierung der Mitarbeiter für Fahrten zur Arbeitsstelle
• Reduzierung unerwünschter Eingangspost
• CO2-Reduktion durch Sammellieferservice für Mitarbeiter

Das Beitragsbild ist von Victor Hanacek / picjumbo.com

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