Ökologische Hausratversicherung?

Was kann man denn da ökologisch machen?

Ganz einfach. Der Versicherer leistet bis zu 20% mehr, wenn man ein nachhaltiges Unternehmen mit der
Schadenbehebung beauftragt. Darüber hinaus leistet der Versicherer bis zu 60% mehr für die
Wiederbeschaffung von Kühlschränken, Gefrierschränken, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner,
wenn sie sich in der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren höchsten Effizienzklasse befinden.

Darüber hinaus hat sich der Versicherer verpflichtet, den Betrag Ihrer Versicherungsprämie ökologisch
und nachhaltig anzulegen.


Positivkriterien

  • Erzeugung und Nutzung regenerativer Energieformen
  • Klimaschutz
  • Effiziente Nutzung von Ressourcen und Energie
  • Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität
  • Umweltschonende Produktionsmethoden
  • Technologien zur Verringerungen bzw. Beseitigung von Schadstoffbelastungen und Lärm
  • Abfallvermeidung und -verwertung und schonende Entsorgung
  • Ökologische Produktgestaltung
  • Naturgemäße Verfahren und Erzeugnisse im Gesundheitswesen
  • Ökologischer Landbau und gesunde Ernährung
  • Nachhaltige Transportsysteme
  • Nachhaltige Immobilienwirtschaft
  • Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen
  • Zertifizierte Umweltmanagementsysteme und aussagekräftige Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Förderung „nachhaltiger Entwicklung“ auf (lokaler) gesellschaftlicher Ebene
    Chancengleichheit ohne Ansehen von Geschlecht, Rasse, Religion und sexueller Orientierung
  • Vorbildliche Personalführung und Mitbestimmung in der Arbeitsorganisation
  • Anleihen von Staaten, die eine Nachhaltigkeitsstrategie (z.B. Verzicht auf fossile Brennstoffe, Förderung erneuerbarer Energien, Frauen- und Minderheitenrechte, keine Todesstrafe usw.) verfolgen
  • Investitionen in Unternehmen, die eine ESG (Environmental, Social and Governance) Strategie verfolgen und einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen.

Negativkriterien •

  • Erzeugung von Atomenergie ••
  • Herstellung von Kriegswaffen und Militärgüter ••
  • Herstellung von und Handel mit umwelt- und gesundheitsschädigenden Technologien und Produkten •
  • Ausbeutung von Flora, Fauna, Meeren und Böden (Raubbau) •
  • Verschwendung von natürlichen Ressourcen (Wasser, Bodenschätzen, Energie) ••
  • Verstöße gegen Umweltrecht, Naturschutzgesetze oder internationale Konventionen
    zum Schutz der Umwelt ••
  • Giftmülltransporte und -exporte •• grüne Gentechnik ••
  • Tierversuche (über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus) ••
  • Ausbeuterische Kinderarbeit und weitere Verstöße gegen die Kernarbeitsnormen der ILO (Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen, Beseitigung, Zwangsarbeit, Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf) ••
  • Zerstörung der Lebensgrundlagen indigener Völker ••
  • Korruption und Bestechung. ••
  • Artwidrige Tierhaltung (Massentierhaltung) ••
  • Kontroverse Formen des Glücksspiels ••
  • Pornografie

Das Beitragsbild ist von Victor Hanacek / picjumbo.com

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